Wie lange brauchen Eiswürfel zum gefrieren

Wie lange brauchen Eiswürfel zum gefrieren

Sie sind im Sommer unverzichtbar und werten jedes Getränk cool auf: Eiswürfel in allen erdenklichen Formen! Der eiskalte Zusatz macht aus jeder Erfrischung eine echte Abkühlung. Ob als Crushed Eis in fruchtigen Cocktails an warmen Sommerabenden oder als ganze Würfel im Whiskey-Glas echter Männer: Kalt genießen ist angesagt!

Auch zum Kühlen bei Verletzungen oder zum Kaltstellen außerhalb der Truhe sind Eiswürfel eiskalte Helfer. Doch was tun, wenn die Gefriertruhe einmal keine Eiswürfel mehr hergibt?

Wie lange brauchen Eiswürfel zum Gefrieren?

Mal eben spontan Eiswürfel herstellen, das wird nichts. Denn es liegt in der Natur der Sache, dass Wasser eben seine Zeit braucht, um zu Eis zu gefrieren. Dass dies keine schnelle Angelegenheit wird, ist somit von Vorneherein klar. Doch wie lange brauchen Eiswürfel zum Gefrieren tatsächlich?
Mit einigen wenigen Stunden Vorlauf sind Eiswürfel allerdings schnell und vor allem leicht selbst gemacht. Einfach klares Wasser in eine Eiswürfelform gießen und diese für zwei bis vier Stunden in das Gefrierfach stellen. Fertig!

Eiswürfelformen gibt es sowohl in den weit verbreiteten klassischen Würfeln, als auch in vielen lustigen Themenformen wie Herzen, Totenköpfen oder Dinosauriern. Es gibt nichts, was es nicht gibt! Hier gilt der Grundsatz: Je kleiner die verwendete Gefrierform, desto schneller gefriert das Wasser. Muss es also einmal schnell gehen, raten wir zu kleineren Behältern. Besonders gut in der Handhabung sind Eiswürfelformen, wenn diese aus Silikon hergestellt wurden. Das weiche Material ist flexibel und erleichtert damit das Ablösen der fertigen Eiswürfel aus der jeweiligen Form.

Was, wenn es einmal schneller gehen muss?

Hier kennen wir einen kleinen Trick, damit du schneller an deine Eiswürfel kommst. Auch wenn bis heute unklar ist, woran genau das beschleunigte Einfrieren liegt, machen sich viele Menschen diese Tatsache zu Nutzen. Etwas Geduld ist dennoch auch bei diesem Kniff von Nöten, denn ein Zaubertrick ist es dennoch nicht!

Da Eis bekanntlich immer erst von der Außenseite und sodann – nach und nach – bis in den Kern gefriert, dauert dieser Vorgang einige Zeit. Daher gibt es spezielle Eiswürfelformen, die kleine Einkerbungen aufweisen, so dass durch die Form der Gefriervorgang um einiges verkürzt wird. In diese Vertiefungen wird heißes (!), nicht mehr kochendes Wasser gefüllt und in das Gefrierfach gestellt, bestenfalls mit direktem Bodenkontakt. In dieser Ausgangssituation gefriert das heiße Wasser schneller als kaltes, der sogenannte Mpemba-Effekt tritt ein. Die tatsächliche Ursache hierfür ist bislang noch ungeklärt, doch sie funktioniert! Ein weiteres Beschleunigen des Gefriervorgangs wird durch das Hinzulegen bereits gefrorener Kühlakkus unterstützt. Wie viel schneller das heiße Wasser im Gegensatz zu kaltem Wasser gefriert, hängt von der Menge sowie der Gefrierform ab und kann somit nicht in Zahlen beantwortet werden.

Es ist ratsam, vorausschauend zu handeln und Eiswürfel stets auf Vorrat einzufrieren, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Der eigentliche Aufwand hierfür ist gering: Einfach Wasser in die Eiswürfelform abfüllen und ab damit in die Truhe. Wird sodann einmal Eis benötigt, ist es stets fest gefroren und für jede Gelegenheit bereit zum Weiterverabreiten. Ganz gleich, ob für den spontanen Cocktailabend als Crushed Eis oder den Feierabend-Whiskey als kühlender Zusatz im Glas.